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Aufruf für
Die Bewusste Konvergenz - eine Welle der Einheit
17./18.Juli 2010


Meine Vision von der Bewussten Konvergenz

Die Herrschaftszeiten der 13 Gottheiten und die 13 Himmel in den letzten vier höchsten Unterwelten

 

 

EINE DUALISTISCHE KONVERGENZ
VOR  11.000  JAHREN ?
- und der älteste menschliche Ausdruck der Goldenen Ratio *

von
Dr.Carl Johan Calleman

www.calleman.com

Stockholm, 7 – MULUC /  March 16, 2010

Aus dem Original : www.calleman.com/content/articles/Dualist_Convergence.htm  

 
Deutsche Übersetzung: Gabriele Rütter
Verantwortlich für die Verbreitung: INDALOSIA-BARBARA /
www.indalosia.de

Als ich den Artikel über die Bewusste Konvergenz schrieb
( www.indalosia.de/calleman_9._Welle_Einheitsbewusste_Konvergenz_2010.htm  )
war ein zentraler Gedanke natürlich, dass das Datum 17./18. Juli 2010 wichtig ist, weil es eine Doppelung der Neunten Welle darstellt. Folglich verdient dieses Datum unsere Aufmerksamkeit als Brennpunkt, um eine Konvergenz in Richtung Einheitsbewusstsein zu beabsichtigen.  Wenn wir uns die verschiedenen Wellen ansehen, ist es leicht zu belegen, wie die Zeit um 1498 die 7. Welle ankündigte, die 1755 mit der Industrialisierung usw. anfing. Ähnlich konnte die Doppelung der 8. Welle, die 1999 begann, betrachtet werden mit deutlichem Bezug zum Auftauchen der PCs, was bis zum Internet geführt hat. Man könnte sagen, dass 1999 das Jahr war, in dem die Menschen feststellten, dass das Internet der Ort war, an dem man an der “neuen Wirtschaft” teilnehmen konnte, etc. Aber was geschah zur Zeit der Doppelung der sechsten Welle, etwas, das zurzeit vor 10250 Jahren führen würde? Ist da etwas geschehen, das das Auftauchen höherer Zivilisationen ankündigte, da die 6. Welle, der Long Count, vor 5100 Jahren anfing, das menschliche Bewusstsein zu beeinflussen?

Ich habe darüber nachgedacht, während ich den oben erwähnten Artikel schrieb, besonders, weil es unbestreitbar ist, dass es Städte gegeben hat, die älter sind als der Beginn der höheren Zivilisationen in Sumer und Ägypten zu Beginn der sechsten Welle. Beispiele für solch frühe Städte sind Jericho und Çatal Höyük, die man als vor-zivilisatorisch bezeichnen könnte. Sie wurden mehrere tausend Jahre vor dem Aufkommen höherer Zivilisationen gebaut. Sie kannten jedoch kein Schreiben, Zählen oder die anderen Kennzeichen, die typisch sind für die Schöpferkraft der linken Gehirnhälfte. Diese älteren Städte waren jedoch nicht so alt, um repräsentativ zu sein für die Doppelung des Long Count vor 10250 Jahren, wo man annimmt, dass die Landwirtschaft gerade erst angefangen hatte. Aber ich nahm an, dass auch zu dieser Doppelungs-Zeit, die die dualistische Zivilisation ankündigte, die auftauchte, als der Long Count begann, etwas Wichtiges geschehen sein muss. Dieses mir unbekannte Geschehen sollte meiner Meinung nach ein spirituelles Erwachen widerspiegeln, das das beginnende dualistische Denken ankündigte. Jedoch beschloss ich, als ich den o.g. Artikel schrieb, das Thema, was genau bei der Doppelung der sechsten Welle geschehen sein könnte, zu ignorieren, da ich einen wissenschaftlichen Ansatz bei meiner Arbeit habe und nicht bereitwillig über Dinge spekulieren will, die nicht mit klaren Beweisen untermauert werden können.

 In den paar Wochen, seit ich diesen Artikel geschrieben habe, hat sich dieser Mangel an Tatsachengrundlagen jedoch dramatisch geändert mit dem Bericht eines archäologischen Fundes, der verspricht, Geschichte neu zu schreiben. Mein Freund Jeff Grant in Los Angeles machte mich aufmerksam auf einen Artikel  in der Newsweek, der beschreibt, was man leicht als Parallele zu der Bewussten Konvergenz deuten könnte: vor  11000-10000 Jahren
 (  http://www.news week.com/id/233844/page/1  ). Man bedenke, dass das, was hier gefunden wurde, die allerältesten Steinkonstruktionen sind, die der Welt bekannt sind. Dies macht den Fund zu einem von allerhöchster Bedeutung. Es kommt äußerst  selten vor, dass archäologische Funde dieser Bedeutung gemacht werden. Man bedenke ebenfalls, dass die errichteten Steine sehr nahe zu der Zeit erscheinen, wo man es laut Maya-Kalender erwarten würde  – bei einer Zeitdoppelung, als solche Konstruktionen in großem Umfang in Ägypten und Sumer begannen. So schaffen sie die Verbindung, die in meiner vorherigen Argumentation fehlte.  Ich  habe das Gefühl, dies ist ein solch interessanter Artikel, dass er verdient, als Ganzes gelesen zu werden.

Fig 1. Das Verhältnis zwischen der  “Dualistischen Konvergenz” in Göbekli Tepe und dem Beginn der 6. Welle (Long Count), der die Basis schuf für die moderne dualistische Zivilisation durch eine Folge von sieben Pulsschlägen (Tagen).

Eine bemerkenswerte Sache, von der der Newsweek Artikel spricht, ist, dass Göbekli Tepe der Landwirtschaft zeitlich vorauszugehen und so die Vorstellungen, die unter Historikern lange Zeit galten, so durcheinanderzuwirbeln scheint. Und tatsächlich scheint es die materialistische Neigung dieser Wissenschaft herauszufordern. Stattdessen bekommt man das Gefühl, dass das, was da stattfand, eine “dualistische Konvergenz” geistiger Natur war, wo die neue Energie der Dualität die Menschen dazu gebracht hat, die ältesten Manifestationen dessen, was später kommen sollte, zu schaffen. Dies schafft einer Idee zunehmende Glaubwürdigkeit, die die ganze Zeit im Zentrum meiner Arbeit stand, nämlich dass es die Evolution des Bewusstseins ist und die wechselnden Energien, die vom Maya-Kalender beschrieben werden, die die Geschichte vorantreiben, und nicht anders herum. Mit anderen Worten: Als die Menschen in Resonanz traten zu der neuen Energie der Dualität, die damals gerade begann, fingen sie an, eine dualistische Realität zu schaffen und Symbole des Welten-Baums zu errichten, um dies anzukündigen. Folglich haben sie nicht darauf gewartet, dass die Landwirtschaft  für eine materielle Basis für ihre Existenz sorgte , um Ausdrücke ihrer dualistischen Kreativität zu manifestieren.

Eine andere Interpretationsart hierfür ist zu sagen, dass sie erst wussten, welche Pflanzen sie kultivieren mussten, nachdem die Menschen des Fertile Crescent (woher die meisten Pflanzen kommen, die in der Landwirtschaft benutzt werden) eine Beziehung mit dem Baum des Lebens geschaffen hatten (andere würden sagen, ihm gedient hatten). Eine neue Resonanz zum Baum des Lebens musste geschaffen werden. Für die alten Völker dieses Planeten war der Baum des Lebens das zentrale kreative Prinzip des Universums, und sie wussten, dass seine Beziehung dazu lebenswichtig war (zufällig wurde das auch vom Christentum bemerkt, das ihn zu einem Kreuz abwandelte).  Im der Geheimen Offenbarung wird ein neuer Lebensbaum prophezeit, der im Zentrum der zukünftigen Welt steht, und wir beobachten jetzt seine Rückkehr in der populären Kultur, wie z.B. im Film Avatar.

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Göbekli Tepe

Das Bild in diesem Artikel sagt uns alles über diesen Schub hin zu einem dualistischen Bewusstseinsrahmen anhand des Symbols eines großen T-förmigen Steins, der als Bild des Weltenbaums errichtet wurde.*  Wir sollten uns also auch selbst daran erinnern, dass die Maya-Inschriften explizit sagen, dass der Beginn des Long Count von der „Errichtung des Weltenbaums“ bewirkt wurde, so dass  “das Licht einströmen konnte“.  Was wir in Göbekli Tepe (in der Türkei) sehen, ist folglich ein Vorläufer hiervon, und wir haben Grund zu glauben, dass die Menschen, die diese Stelle errichtet haben, genau denselben Sinn für die Resonanz zu dem Lebensbaum hatten wie die Maya, wenn auch für die Vor-Welle der Geschichte. 11000 Jahre alte Stein-Ts haben die späteren Weltenbaum-Symbole angekündigt und das Kreuz, das sich später mit der sechsten Welle verbreiten sollte. Wie wir heute wissen, war es die  Yin/Yang-Polarität (aus dem Lebensbaum hervorgehend), die die linke Gehirnseite bevorzugte, die vor 5100 Jahren den Beginn der menschlichen Zivilisation schuf. Es ist dann nicht so weit hergeholt, die Jäger und Sammler zu betrachten, die Göbekli Tepe bauten, als ob sie eine “Dualistische Konvergenz” aufgebaut hätten zu Ehren des Weltenbaums und das zukünftige Bewusstsein ankündigten, ob sie sich dessen bewusst waren oder nicht.

Natürlich handelt die Bewusste Konvergenz, der 17./18. Juli 2010,  nicht davon, solch eine dualistische Zivilisation zu schaffen wie vor 11000 Jahren. Sie handelt davon, wie wir zurückgebracht werden können zur Einheit mit der neunten Welle nach dem langen Ausschluss vom Garten Eden, den die sechste Welle mit sich brachte. Die Dualität der sechsten Welle spielte jedoch eine notwendige Rolle in der Geschichte, und ganz sicher schulden wir unserer gegenwärtigen Zivilisation viel wegen der Ansicht, die sie schuf. Jetzt scheint es jedoch, dass wir, wenn wir den höchsten Bewusstseinszustand im kosmischen Schöpfungsschema erreichen sollen, diese Dualität überwinden und  uns scharenweise auf die neunte Welle vorbereiten müssen.

Carl Johan Calleman,
Stockholm,  16. März 2010 (7 Muluc)

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*Teile des Texts in dem Newsweek Artikel könnten direkt aus meinem Buch The Purposeful Universe (Inner Traditions, 2009) übernommen worden sein, wie z.B. die Verbindung zwischen den T-förmigen Steinen, dem Lebensbaum und dem menschlichen Körper. Das große T aus dem Bild in dem Artikel, ähnlich einer Zentriole, hat auch ungefähr die Dimension Phi, das Goldene Verhältnis (Ich messe auf dem Bild grob 1,6), was von einem sehr frühen Bewusstsein davon zeugt, dass das Goldene Verhältnis seinen Ursprung im Baum des Lebens hat.

Das wirft auch die Frage auf, ob der Buchstabe T einen Ursprung im Weltenbaum hat, was zumindest zu stimmen scheint bei dem Maya-Symbol Ik. Schließlich ist das T ein Buchstabe in der lateinischen Schrift, der zuerst unter der Weltenbaum-Linie auftauchte durch Rom, das die östliche und westliche Hemisphäre trennte (obwohl es einen Vorläufer hat mit dem weniger symmetrischen griechischen Buchstaben  τ, tau). Der große T-Stein in Göbekli Tepe kann dann wirklich ein früher Vorläufer sein für das Schreiben des grundlegendsten Symbols, das den Lebensbaum reflektiert, der später zum Buchstaben T wurde. Ähnlich kann diese Einführung der Dualität das gewesen sein, was das Auftauchen des Zählens veranlasst hat. Im Gegensatz zu vielen anderen glaube ich, dass das menschliche Zählen nicht mit der Zahl Eins begann, sondern mit der Zahl  Zwei, und der Klang von d/t ist in vielen Sprachen vorherrschend in ihren Wörtern für die Zahl Zwei.

"Bleibe in der Mitte des Flusses mit Fokus auf die Manifestation der neuen Welt !"